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Kann mit seiner Steigerung zufrieden sein: J.-T. Selter |
In etwa schon mit den äußeren Bedingungen vertraut – Streckenbelag und Streckenführung waren ähnlich wie am Vormittag beim Superkartslalom – ging Selter seine Trainingsrunde entsprechend forsch an. Das ein Opel Corsa mit knapp einer Tonne Gewicht aber ganz anderen Fliehkräften ausgesetzt ist, als ein 100Kg–Kart merkte der junge Halveraner aber relativ schnell. Bereits in der Trainingsrunde flogen einige Pylonen durch die Luft. Trotzdem testete er in den beiden Wertungsläufen weiter die Grenzen des 95 PS starken Slalomautos aus, mit dem Erfolg, dass er zwar die schnellsten Fahrzeiten aller Rookies in den Asphalt brannte, leider dabei aber auch die eine oder andere Pylone aus dem Weg räumte. Dies setzte sich im zweiten Wettbewerb am Nachmittag nahtlos fort. Schnellste Fahrzeiten aber leider mit Strafsekunden fürs Kegeln von Pylonen.
Mit Platz sechs und fünf war er am Ende zwar nicht zufrieden, wohl aber mit den Fortschritten die er in puncto Speed und Fahrzeugbeherrschung in der bisherigen Saison gemacht hat. Anfangs der Saison hätte er bei dem Tempo, dass er in Bitburg eingeschlagen hat, sehr wahrscheinlich das Auto noch außer Kontrolle verloren und in' s Grüne gesetzt. Am Samstag waren es aber bloß ein paar Pylonen.
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