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J.-T. Selter gewann in Bitburg zum ersten Mal im Cup |
David, der als Dritter der Gesamtwertung nach Bitburg fuhr, mit nur knapp drei Punkten Rückstand auf den Führenden, kam offensichtlich nicht mit dem anspruchsvollen Parcours zurecht oder setzte sich eventuell auch zu sehr selbst unter Druck. Bereits im Trainingslauf kassierte er drei Pylonen immerhin mit einer Fahrzeit, die am Ende für eine Topplatzierung gereicht hätte. Durch seine Fehler vorsichtig geworden nahm er etwas Tempo raus, jedoch nützte es nichts. Insgesamt fünf Pylonen in beiden Wertungsläufen bedeuteten lediglich Rang 22 und damit den Absturz auf Rang sechs in der Gesamtwertung. Im zweiten Wettbewerb lief es dann etwas besser; mit nur einer Pylone auf Platz zwölf konnte er den sechsten Rang in der Meisterschaft zumindest noch verteidigen. Insgesamt sicher mehr als er sich Anfang der Saison erhofft hatte, nach dem „Zwischenhoch“ überwog aber natürlich die Enttäuschung.
Völlig andere Gefühle kamen am Ende des Vormittags dagegen bei Jonas auf. Als Zehnter in der Meisterschaft angereist hatte er sein Saisonziel Top Five eigentlich schon als gescheitert betrachtet. Völlig frei von jeglichem Druck fuhr er daher gleich mal die zweit schnellste Trainingszeit, allerdings auch mit drei Pylonen. Davon völlig beeindruckt fuhr er im anschließenden ersten Wertungslauf wiederum die zweit schnellste Runde, diesmal fehlerfrei. Im zweiten Wertungslauf brannte er dann die schnellste Runde überhaupt in den Asphalt, dennoch musste er sich am Ende in der Fahrzeitsumme dem späteren NRW-Meister Sven Kleinophorst geschlagen geben, allerdings mit gerademal 28/100stel. Immerhin sein erster Podestplatz in dieser starken AvD-Serie und der Sprung auf Platz 5 in der Meisterschaftswertung. Im zweiten Wettbewerb des Tages lullte er im Training dann seine Konkurrenten erstmal mit einer eher mittel-mäßigen Zeit ein wenig ein, um dann am Ende mit zwei tollen und fehlerfreien Wertungsläufen den Spieß umzudrehen und mit exakt wieder 28/100stel Vorsprung, diesmal vor dem späteren Vizemeister Kevin Paprotzki, den Platz ganz oben auf dem Treppchen erstmals einzunehmen. Damit erreichte er das sich gesetzte Saisonziel Top Five dann letztendlich doch noch, wobei ihn gerade mal ein Pünktchen vom vierten Platz trennt.
Damit haben sich Jonas wie David für den Bundesendlauf am 26./27 September in Bremerhaven qualifiziert den Jonas im Gegensatz zu Letzterem auch fahren wird, weil er sich dieses Jahr nicht für die Endläufe im Kartslalom des DMV qualifizieren konnte. David greift dann zeitgleich nur einige Kilometer Luftlinie entfernt in Land Hadeln (bei Cuxhaven) nach der DM Krone im Kartslalom.
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