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Bei der offiziellen Deutschen Kartslalom Meisterschaft, vom Deutschen Motor Sport Bund e.V. organisiert, hatten Fabian Wiesener und David Amaral große Probleme mit dem Parcours.
Die DKSM, so die offizielle Abkürzung, gibt es erst seit einigen Jahren. Die besten Fahrer der drei Motorsportverbände DMV, ADAC und AvD trafen sich zuvor einmal im Jahr beim dmsj-Finale (Deutsche Motorsportjugend). Wer als DMV-Fahrer dabei sein wollte, musste bei der DM der MSJ im DMV unter die Top 5 kommen oder von den Fachverbänden der einzelnen Bundesländer nominiert werden.
Der Deutsche Motor Sport Bund hat diese Regelung dann vor ein paar Jahren geändert. Neben dem Namen der Veranstaltung, überarbeitete man auch die Teilnahmevoraussetzung. Fortan war der Wettbewerb der einzelnen Verbände nicht mehr gefragt, vielmehr rückten die Bundesländer in den Fokus. Seither ist nur dabei, wer sich in seinem Bundesland durchgesetzt hat. In NRW gibt es dafür die Jugendkartslalom Meisterschaft NRW, von der die vier Bestplatzierten eine Einladung für die DKSM erhalten.
Diese fand am 09./10. Oktober in den Elbershallen in Hagen statt. Vier Wertungsläufe verteilt auf Samstag und Sonntag standen für die Teilnehmer, zu denen auch Fabian Wiesener und David Amaral gehörten, auf dem Programm.
Naturgemäß eröffnete die Klasse 1 die Deutsche Meisterschaft. Fabian, der mit der Startnummer 29 relativ spät in den Wettbewerb startete, offenbarte gleich zu Beginn seine Schwierigkeiten in dem ADAC geprägten Geschicklichkeitsparcours. Dies äußerte sich in drei Pylonen im ersten und vier Pylonen im zweiten Wertungslauf.
Ähnlich erging es auch David, der sich mit 22 Strafsekunden an dem Pylonenregen beteiligte und frühzeitig am Ende des Feldes um die Positionen kämpfte.
Für den Sonntag wurde dann ein neuer, etwas einfacherer und kürzerer Parcours gestellt. In diesem fand sich Fabian besser zurecht. Er machte weniger Fehler und verkürzte den Rückstand pro Runde. Mit jeweils einem Pylonenfehler in den Wertungsläufen drei und vier machte er noch eine Position gut und stand am Ende auf Platz 23.
David hingegen riskierte alles, wobei er dabei über das Limit ging. Im vierten Durchgang kamen ihm immerhin acht Pylonen zu nahe. Das bedeutete Platz 27.
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