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Spannendes Turnier
 

Bei unserem ersten Badmintonturnier spielten nicht wir sondern andere um den Sieg. Für unsere Jungs und Mädels war das Turnier bereits im Viertelfinale beendet.

Schied als letztes AJT-Mitglied im Viertelfinale aus: Julian Herud

Unser Badmintonturnier, welches am 21. Februar im Sportpark Kalve in Lüdenscheid veranstaltet wurde, war zweifelsohne eine Zweiklassengeschellschaft. Von den siebzehn genannten Teilnehmern kamen drei Spieler offiziell aus einem Badmintonclub, bei zwei anderen darf man zumindest eine ähnliche sportliche Vergangenheit annehmen. Anstrengende Spiele waren es daher nur für unsere Mitglieder. In nahezu jedem Gesicht waren Tropfen frischen Schweißes zu erkennen, bei manchem Spieler war sogar zu befürchten, dass er gleich zusammenklappt.
Für die „Profi“-Spieler galt dies natürlich nicht. Doch auch bei diesen Herren zeigten sich gegen Ende des Turniers Anzeichen konditioneller Probleme. Zuvor hatten sie aber sichtlich Spaß daran ihr Spiel mit den Amateuren zu treiben. Von links nach rechts, von vorne nach hinten, so sah die Marschroute der meisten AJT-ler während eines Spiels aus.

Insgesamt wurden vier Gruppen zu je vier Spielern gebildet, anschließend kamen die besten zwei Spieler der Gruppen A bis D ins Viertefinale, wo dann im k.o Modus das Feld weiter dezimiert wurde.

In der Gruppe A trafen Joy Streit, Jörg Winkler, Marvin Pohl und Tobias Neulen aufeinander. Letzterer gehört zu jenen „Profi“-Spielern, was im Vorfeld aber kaum einer wusste. Seinem Favoritenstatus wurde Tobias souverän gerecht, indem er alle Partien dieser Gruppe mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Somit sollte er im Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe B treffen. Die Silbermedaille in der ersten Gruppe sicherte sich Joy Streit, die Siege gegen Jörg und Marvin einheimste. Rang drei ging an Jörg Winkler, der Marvin keine Chance ließ. Beide schieden damit aus dem Wettbewerb aus.

Die Gruppe B wurde gebildet von Semih Sorge, Maik Rzonsa, Roy Streit und dem Teamkollegen von Tobias, vom Rene Knap. Auch hier setzte sich der Favorit klar durch, auch wenn er in seinem ersten Spiel kurzzeitig unter Druck von Roy Streit geriet, der mit 14:16 nur eine knappe Niederlage einstecken musste. Anschließend dominierte Rene aber die Gruppe nach belieben. Zwei Spiele gewonnen und damit mit vier Punkten auf Platz zwei in der Gruppe war Maik Rzonsa. Platz drei ging an Roy Streit, Rang vier an Semih Sorge.

Die Gruppe C konnte wohl als die härteste bezeichnet werden. Mit Eitel Lutze, Holger Kleinschmidt und Danny Salewski traten gleich drei Spieler mit professionellem Hintergrund gegeneinander an. Der vierte Mann im Bunde, Holger Schürmann galt somit als klarer Außenseiter. Doch trotz dieser spannenden Mixture waren die Ergebnisse recht eindeutig. Eitel gewann alle Partien und sicherte sich die Spitzenposition. Holger Kleinschmidt gewann gegen seinen Namensvetter und gegen Danny und eroberte Platz zwei in der Gruppe. Rang drei ging an Danny Salewski vor Holger Schürmann, dem deutlich anzusehen war, dass er längere Zeit keinen Sport mehr betrieben hat.

Die Gruppe D wurde gebildet von Sonja Kind, Julian Herud, Dietmar Sorge und Thomas Reich. Julian war in dieser Gruppe der Triumphator, nachdem er alle Matches für sich entscheiden konnte und verwies Dietmar auf Platz zwei, der mit 15:11 und 15:11 zweimal nur recht knapp verlor. Die Bronzemedaille ging an Thomas. Undankbare Vierte wurde Sonja.

Nachdem alle Platzierungen der vier Gruppen feststanden, konnte es in die Viertelfinales gehen. Erste Paarung war Rene Knap gegen Joy Streit. Das theoretische Ergebnis fand auch Einzug in der Realität. Rene gewann deutlich mit 15:2 und 15:0. Damit war unser erstes Mitglied, welches es bis ins Viertelfinale geschafft hatte, bereits draußen.

Im zweiten Viertefinalspiel standen sich Tobias Neulen und Maik Rzonsa gegenüber. Maik sah sich schon vor dem Spiel als Verlierer, kämpfte aber trotzdem verbissen um jeden Punkt. Leider sorgte er damit nicht für eine Überraschung. Er unterlag mit 15:5 und 15:8.

Im dritten Spiel kämpften dann Chef und Angestellter um den Einzug ins Halbfinale. Dietmar Sorge gegen Eitel Lutze lautete die Paarung. Eitel hatte aber keinerlei Erbarmen mit seinem Arbeitgeber und enstchied das Duell mit 15:4 und 15:3 deutlich für sich. Könnte sein, dass Dietmar diese Niederlage noch Wochen vorgehalten werden wird.

Die letzte Paarung des Viertefinals bildeten Holger Kleinschmidt und Julian Herud. Nach dem Ausscheiden seiner Vereinskollegen hielt Julian nun als einziger die blau/gelbe Flagge nach oben. Doch das Schicksal seiner Kollegen sollte auch er teilen müssen. Holger gewann klar mit 15:7 und 15:4.

Somit standen die Teilnehmer für das Halbfinale fest. Rene Knap gegen Tobias Neulen und Eitel Lutze gegen Holger Kleinschmidt.

Die beiden Vereinskollegen vom JKV Aldenhoven, die auch im gleichen Badmintonverein spielen, fochten ein spannendes Match aus. Satz 1 ging mit 15:9 an Tobias, im zweiten Satz konterte Rene aber wieder mit 15:12. Zum ersten und letzten Mal an diesem Tag ging es in den dritten Satz, den Tobias mit 15:13 für sich entschied und somit ins Finale einzog.

Im zweiten Halbfinale bezwang Eitel den Holger im ersten Satz klar mit 15:7. In Satz 2 machte es Holger seinem Rivalen aber deutlich schwerer und hätte fast eine Verlängerung erreicht. Am Ende unterlag er aber dennoch mit 16:14.

Die Finalpaarung bildeten also Tobias Neulen und Eitel Lutze. Letzterer hatte den ersten Satz fest im Griff, gewann deutlich mit 15:7, doch im zweiten Satz schien sich das Blatt zu wenden. Tobias lag zwar zurück, konnte den Rückstand aber stets minimal halten. Kurz vor Ende war er bis auf zwei Punkte ran und schaffte beim Stand von 14:13 dann den Ausgleich. Eitel war mittlerweile konditionell am Ende, was Tobias aber nicht konsequent auszunutzen wusste. Bis zum Spielstand von 18:18 waren beide gleich auf, dann mobilisierte Eitel seine letzten Kräfte und gewann knapp mit 20:18.

Im Spiel um Platz drei hatte Rene Knap zumindest im zweiten Satz leichtes Spiel. Wie bei Etiel hing auch bei Holger Kleinschmidt die Zunge auf dem Boden. Platz drei ging mit 15:12 und 15.3 daher deutlich an Rene Knap.

Nach rund drei Stunden war das Turnier zu Ende. Zwischendurch und im Anschluss nutzten die Besiegten aber weiter die Möglichkeit ihre Badmintonfähigkeiten weiter zu verbessern und spielten munter weiter. Schließlich hatten wir die Halle bis 16.00 Uhr gemietet.

>>>Bilder vom Samstag

 
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