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M. Pohl brannte eine wahres Feuerwerk ab und gewann deutlich |
Strahlender Sonnenschein, Top Ergebnisse, mit diesen Worten lässt sich der Saisonauftakt unserer Kartfahrer kurz beschreiben. Am letzten Sonntag folgten 20 heimische Fahrer und Fahrerinnen der Einladung des MSC Oberbruch und reisten zum ersten Lauf der DMV-NRW-Meisterschaft ins niederrheinische Heinsberg.
Insgesamt waren 115 Teilnehmer zum Saisonauftakt gekommen, die in den sechs Altersklassen um die Bestzeiten kämpften.
In der Altersklasse 1 der Jahrgänge 2001, 2002 griffen wir mit fünf Fahrern an. Erfolgreichster Vertreter dieses Quintetts war Fabian Wiesener. Der Lüdenscheider fuhr zu Beginn seiner zweiten Saison einen zweiten Platz heraus, womit er zum ersten Mal den Sprung auf das Podest schaffte. Gleiches gilt für seine Teamkollegin Alisah Sorge, die Dritte wurde und sich hinterher fühlte wie eine Siegerin. Zwischen diesen beiden könnte sich dieses Jahr ein spannendes Duell entwickeln.
Neben Fabian und Alisah feierten in Heinsberg drei Rookies ihr Debüt. Michael Schlotmann, Justin Krasniqi und Madita Jürgensmeyer standen am Sonntag zum ersten Mal an der Startlinie. Alle drei hatte aber keine Probleme sich an die Wettbewerbssituation anzupassen und meisterten ihre Aufgaben problemlos. Michael wurde Achter, Justin folgte ihm auf Position neun und Madita erreichte den elften Rang.
Die beiden Meinerzhagener in unserem Team, Tim Schürmann und Lennart Voss stehen diese Saison vor der Aufgabe sich nach ihrem Aufstieg in die Klasse 2 in dieser zu behaupten. Zumindest Tim scheint damit aber überhaupt keine Probleme zu haben. Souverän fuhr er eine deutliche Bestzeit im zweiten Durchgang, nachdem er zur Halbzeit wegen eines Pylonenfehlers zunächst auf dem fünften Platz rangierte.
Lennart hingegen fand sich in der Klasse 2 noch nicht so zurecht, wie vielleicht erhofft. Im ersten Wertungslauf war er zwar schnell unterwegs, touchierte aber einmal eine Pylone. Offenbar davon eingeschüchtert, war sein zweiter Versuch drei Sekunden langsamer und so zählte am Ende die fehlerbehaftete Zeit, die zu Platz elf reichte.
Vor gleicher Aufgabe wie seine beiden jüngeren Vereinskameraden steht diese Saison auch Timo Winkler in der Klasse 3. Doch wie Tim bereitete ihm der Aufstieg ebenfalls keinerlei Probleme und der DM-Dritte des Vorjahres fuhr auf Platz drei, mit nur 0,01 Sekunden Rückstand auf Rang zwei.
Sein diesjähriger Teamkollege Marvin Pohl, der erst Ende letzter Saison zu uns stieß, legte ebenfalls einen glänzenden Start in die NRW-Meisterschaft hin. Als Neuling kam er zweimal fehlerfrei durch den Parcours und war im ersten Wertungslauf zudem noch richtig schnell unterwegs. Er wurde schließlich Sechster.
In der Klasse 4 scheinen wir diese Saison besonders stark aufgestellt zu sein. Drei unserer Fahrer unter den ersten vier, dazu ein Doppelsieg sind eine deutliche Kampfansage an die Konkurrenz.
Auftaktsieger war Moritz Pohl. Der Lüdenscheider musste sich nach vier Strafsekunden im ersten Wertungslauf zur Pause im Mittelfeld anstellen. Im zweiten Durchgang brannte er dann aber ein wahres Feuerwerk ab und fuhr sich mit 36,42 sek. souverän an die Spitze. Dies war am Sonntag die drittschnellste Zeit überhaupt.
Eine halbe Sekunde dahinter dann der Führende nach Lauf eins, Marvin Tattje. Nach der nicht ganz so erfreulichen letzten Saison Balsam für die Rennfahrerseele des Nachrodt-Wiblingwerders, dessen zweiter Platz seine erste Podiumsplatzierung überhaupt darstellte.
37,34 sek. war die schnellste Zeit von Semih Sorge. Diese reichte für Platz zwei zur Halbzeit, aber nur für Platz vier am Ende. Mit dieser Zeit gewann er zumindest das Duell gegen seine Dauerrivalin Meike Macherey.
Ähnlich stark wie die Klasse 4 Fahrer waren am Sonntag auch unsere Klasse 5 Piloten unterwegs. Dort schafften es ebenfalls drei Fahrer in die Top 4. Allerdings konnte Joy Streit auch in Heinsberg kein Ende ihre Siegesdurststrecke herbeiführen. Dazu fehlten ihr 0,09 Sekunden. Mit der Fahrzeit von 36,40 sek. war sie zumindest die schnellste Dame. Marcel Wiemer startet so gut wie noch nie in eine Saison. Er holte sich mit Platz drei, 0,36 sek. hinter Joy, sein viertes Podium.
Einen Platz dahinter sein Teamkollege Giuseppe Pintavalle, der mit Platz vier einen glänzenden Einstieg in die Klasse 5 gab.
Wie Giuseppe fuhr auch Max Hano letztes Jahr noch in der Klasse 4. Aufgrund seiner immer noch recht geringen Erfahrung im Vergleich zu seinen diesjährigen Konkurrenten, war klar, dass ihm der Umstieg nicht einfach fallen wird. Dies zeigte sich dann auch mit dem 22. Platz.
Rang 26 erreichte Tim-Florian Meister, der erst seinen sechsten Slalom überhaupt fuhr. Im Winter hat Tim einen enormen Sprung gemacht, was an den Rundenzeiten, die sich im Mittelfeld einpendelten, sichtbar wird. Jedoch unterliefen ihm in beiden Durchgängen Fehler.
In der Klasse 6 holte Tom Böhlig die Eisen aus dem Feuer. Aus beruflichen Gründen (arbeitet ab dem 01. Mai in der Schweiz) war es für ihn ein Abschiedslauf, bei dem er mit Platz zwei noch einmal ein schönes Ergebnis holen konnte.
Julian Herud musste am Sonntag erkennen, dass es dieses Jahr in der Klasse 6 kein Zuckerschlecken werden wird und man sich Fehler nicht leisten kann. Doch davon passierten ihm in beiden Durchgängen jeweils einer, weshalb es für ihn nur zu Platz acht reichte.
In seinem Windschatten platzierte sich Darinka Ludwig, die ebenfalls in die Klasse 6 aufgestiegen ist. Ähnlich wie bei Julian zeigten die Streckenposten auch bei ihr keine fehlerfreie Runde an, was der Grund für Rang neun war.
Die guten Einzelergebnisse hatten auch positive Auswirkungen auf unsere Mannschaften. Dort kamen die “Snakes” auf Platz eins, Rang drei ging an die “Spiders”. Platz sechzehn wurde es für die “Scorpions” und die “Geckos” kamen auf Position achtzehn ins Ziel.
>>>Bilder vom Sonntag
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