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Im Rahmen der MSJ-Meisterehrung wurde auch über die Kartslalom-Saison 2010 gesprochen. Keine Neuerungen im Reglement. NRW bei Endlaufvergabe erneut außen vor.
Bei der Vierradsitzung, die am Vormittag des 15. November in Bad Hersfeld stattfand und in der über die drei Slalomsparten Kart, Auto und Superkart gesprochen wurde, gab es für die Saison 2010 keine Neuerungen zu verkünden. Alles bleibt demnach beim Alten. Ein Antrag der vorsah den ersten Wertungslauf bei den Endläufen am Samstag auszutragen und den zweiten am Sonntag fand ebenso keine Mehrheit, wie der Antrag nach Streichung der Vorlaufpunkte oder Rückkehr zur Fahrzeitaddition.
Für erhitzte Gemüter sorgte die Vergabe der drei DM-Endläufe für 2010. Mit dem JKV Aldenhoven, dem MSC Fulda, dem MSC Straßbessenbach und dem MSC Marktleuthen hatten sich vier Vereine aus drei Regionen um die Austragung eines Endlaufes beworben. Beim Betrachten dieser Auswahlliste war eigentlich davon auszugehen, dass jede der drei Regionen jeweils einen Endlauf veranstalten wird, was bedeutet hätte, dass es nächste Saison nach Aldenhoven gegangen wäre. Doch die MSJ-Funktionäre, insbesondere jene aus dem Zweirad-Bereich, konzentrierten sich bei ihrer Argumentensuche ausschließlich auf die Bewerbungsschreiben der Clubs, was schlußendlich den Ausschlag für Fulda, Straßbessenbach und Marktleuthen gab. Argumente wie Belebung einer DM schwachen Region, oder Vorzugsbehandlung eines Neubewebers blieben unbeachtet.
Somit scheiterte nach unserer eigenen Bewerbung vergangenes Jahr diesmal erneut ein Verein aus unserer Region, was bei vielen Verantwortlichen in NRW auf wachsenden Unmut stoßen wird. Entsprechend wird sich die MSJ nicht wundern brauchen, wenn sie in den kommenden Jahren keine Bewerbung aus NRW auf dem Tisch liegen hat.
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