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2 Siege in Aldenhoven
 

Mit durchwachsenen Erfolgen aber bereits acht für die Endläufe qualifizierten Fahrern und 2 qualifizierten Mannschaften kamen die Kartslalompiloten des AJT am vergangen Sonntag vom Niederrhein zurück.

F. Wiesener holte sich in Aldenhoven bereits seinen dritten Saisonsieg!

Der MSC Aldenhoven hatte wieder einen gewohnt engen Parcours aufgestellt, der nicht allen Halveranern so richtig schmeckte.

Gut klar damit kam in Klasse 1 Fabian Wiesener. Der Führende in der NRW-Wertung untermauerte seine Ambitionen auf die Meisterschaft mit zwei schnellen und fehlerfreien Durchgängen und siegte souverän mit über acht (!) Sekunden Vorsprung auf den Rest.
Deutlich mehr Probleme hatte hingegen seine größte Konkurrentin und Teamkollegin Alisah Sorge. Sie hätte sich in der Proberunde fast verfahren und ging den ersten Lauf deshalb verunsichert und zu verhalten an. Zudem beförderte sie zwei Pylonen aus ihrer Umrandung und lag zur Halbzeit nur auf Rang acht. Im zweiten Durchgang steigerte sie sich dann um fast fünf Sekunden und blieb fehlerfrei. Damit kletterte sie auf Platz vier - ohne die vier Strafsekunden aus dem ersten Lauf wäre es Platz zwei gewesen. Unabhängig davon hat sie aber, wie auch ihr Vereinskollege Fabian, die Qualifikation für die Endläufe bereits sicher.
Madita Jürgensmeyer zeigte der mehrzahl ihrer männlichen Kollegen, wie man am Sonntag erfolgreich sein kann. Ihre ruhige und besonnen Fahrweise brachte ihr den siebten Platz ein.
Anders dagegen ihre beiden Teamkollegen Justin Krasniqi und Michael Schlotmann. Beide leisteten sich im ersten Wertungslauf ein Torfehler, womit vorzeitig die Hoffnung auf eine gutes Ergebnis verschwand. Am Ende belegten sie die Plätze zehn und elf.

In der Klasse 2 waren Tim Schürmann und Lennart Voss für den AJT am Start. Beide haderten diesmal mit dem Parcours und handelten sich jeweils einen Pylonenfehler ein. Lennart war zudem zu vorsichtig unterwegs und belegte daher am Ende nur Platz zehn. Tim verpasste durch die zwei Strafsekunden einen Podestplatz wurde, aber immerhin noch Fünfter und qualifizierte sich damit als Dritter im Bunde bereits sicher für die DM. Die NRW Wertung führt er mit großem Vorsprung an.

In Klasse 3 war diesmal nur Timo Winkler am Start. Er fand sich eigentlich ganz gut im Parcours des Veranstalters zurecht und fuhr zwei sehr schnelle Runden, die zum Sieg gereicht hätten. Leider touchierte er im zweitem Durchgang eine Pylone leicht und landete deshalb nur auf Rang sieben. Auch er ist einer der sicher Qualifizierten für die DM und führt die NRW Meisterschaft an.

In der Klasse 4 konnte keiner unserer Spitzenfahrer die Pace der am Ende Führenden mitgehen. Moritz Pohl und Semih Sorge noch am ehesten. Doch hatten beide am Ende gut zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger und bei Semih kam zudem noch ein Pylonenfehler hinzu. Nur Rang fünf für Moritz und neun für Sorge garantieren aber zumindest Moritz die Teilnahme an den Endläufen und Sorge fehlen nur noch 30 Punkte die er in den letzten zwei Läufen sicher noch gutmachen sollte.
Marvin Tattje verpasste den Sprung in die Top Ten durch einen Pylonenfehler und wurde Zwölfter. Damit ist er rein rechnerisch ebenfalls qualifiziert muss aber zur Sicherheit noch wenigsten zehn Punkte zu legen um nicht Gefahr zu laufen zu den Streichkandidaten zu gehören. In der NRW Wertung belegen die drei die Plätze 2, 4 und 7

In der Klasse 5 konnte nur einer der blaugelben den Heimvorteil der MSC Fahrer durchbrechen. David Amaral sicherte sich mit zwei astreinen Läufen mit über einer halben Sekunde Vorsprung den Klassensieg vor den beiden Gastgebern.
Joy Streit wurde Vierte. Diesen Platz hätte ihr fast Teamkollege Jonas Tom Selter streitig gemacht aber ein Pylonenfehler verhinderte dies, so dass er sich am Ende noch hinter Marcel Wiemer (6.) auf Rang 8 einreihen musste. Ungeachtet dessen sind die drei letztgenannten ebenfalls sicher qualifiziert für die Endläufe. Schade im Übrigen, dass David dieses Jahr nicht komplett fährt, wäre er doch nach nur drei Läufen auch bereits rechnerisch dabei.
Giuseppe, der sonst ebenfalls vorne zu finden war, verliert immer mehr den Anschluss an die Spitze. In Aldenhoven fuhr er nur auf Platz elf.
Erfreulich dagegen der 20. Platz von Tim-Florian Meister, dessen Entwicklung ungehindert voran schreitet.
Etwas verhaltener dürfte die Freude bei Max Hano ausfallen. Nach seinem neunten Platz beim Heimrennen wurde es diesesmal nur 22.
Neuzugang Björn Kessner war gut unterwegs, als er im zweiten Durchgang ein Tor verfehlte und dafür mit zehn Sekunden bestraft wurde. So schaffte er es statt auf Platz 23 nur auf Rang 27.

In der Klasse 6 kam Julian Herud, der Deutsche Meister von 2008, überhaupt nicht mit dem engen Parcours zurecht. Er blieb zwar fehlerfrei, war aber viel zu langsam unterwegs. Er wurde Vierter.

Bei den Mannschaften haben sich bis jetzt die Geckos 3. in Aldenhoven vor den Snakes 4. sicher für die DM qualifiziert. Die Spiders wurden 11. und die Scorpions 16. Insgesamt dürfen wir also Hoffnungen machen wieder mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl bei den Endläufen vertreten zu sein.

 
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