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Hitzeschlacht in Aldenhoven
 

Extreme Temperaturen, anspruchsvoller Parcours, starke Aldenhovener – damit kamen unsere Fahrer am Sonntag nicht so gut zurecht wie erhofft. Einziger Halveraner Sieger war Tim Schürmann.

T. Schürmann konnte in Aldenhoven endlich wieder gewinnen

Bei Temperaturen über 30°C im Schatten werden selbst 30 sec. Kartfahren zur physischen und psychischen Herausforderung. Für die Jüngsten unserer Fahrer mehr, wie für die erfahrenen Klasse 5 und 6 Fahrer. Doch beim JKV Aldenhoven hatten nicht nur die Klasse 1 Piloten ihre Probleme, auch bei den Älteren offenbarten sich Konzentrationsmängel. So wurde von vielen der Parcours nicht richtige gelesen und kritische Stellen nicht erkannt. Außerdem verspürten die meisten unserer Fahrer keine Motivation die Lokalmatadoren vom JKV Aldenhoven, die Platz, Karts und sicherlich auch Parcours kannten, auf ihren Wertungsrunden zu beobachten. Fehler wie beispielsweise Ausgangs der “Gebogenen Spurgasse” passiert, wäre so zum größten Teil vermeidbar gewesen.

In der Klasse 1 fand die Vorherrschaft der letzten sechs Läufe ein Ende. Nach vier Siegen von Fabian Wiesener und zwei Erfolgen von Alisah Sorge machten am Sonntag andere die Pace. Bei Fabian war eindeutig der zu aggressive Fahrstil der entscheidende Faktor für den vierten Platz. Er kassierte sechs Strafsekunden und hatte im Ziel fünf Sekunden Rückstand.
Nur Sechste wurde Alisah. Sie fuhr in der Trainingsrunde viel zu Verhalten durch den Parcours, steigerte sich aber auch nicht im ersten Wertungslauf. Zudem touchierte sie noch eine Pylone. Am Nachmittag machte sie es besser, fand 1,5 Sekunden und blieb außerdem fehlerfrei. Damit schob sie sich vom achten auf den sechsten Platz nach vorne.
Als einziger unserer “Rookies“ war Justin Krasniqi in Aldenhoven am Start. Von den Zeiten war er auf Top 10 Kurs, doch wegen sechs Strafsekunden blieb ein entsprechendes Ergebnis aus. Justin wurde Elfter.

In der Klasse 2 konnte Tim Schürmann sein kleines Leistungstief, das von einigen Pylonenfehlern geprägt war, beenden. Als einer von nur drei Fahrern blieb er straffrei, was ausschlaggebend für den Sieg war. Denn vom Tempo konnte er dem heimischen Marvin Macherey nicht folgen.
Lennart Voss konnte nicht an seine Leistung von Duisburg, wo er Dritter wurde, anknüpfen. Er fiel ins Mittelfeld zurück. Zur Halbzeit lag er zwar noch in den Top 3, doch am Nachmittag war er anderthalb Sekunden langsamer und kegelte auch noch eine Pylone. Am Ende bedeutete das den sechsten Platz.

Weil Marvin Pohl in Aldenhoven nicht am Start war, kämpfte Timo Winkler als einziger AJT-Fahrer in der Klasse 3 um Punkte. Dort ging es am Sonntag sehr eng her und Timo lag zur Pause zeitgleich mit Lukas Wawerka auf Platz drei. Während Wawerka und vier weitere Spitzenfahrer am Nachmittag fehlerfrei blieben, passierte Timo ein Pylonenfehler, der ihn auf Rang sechs runterzog.

In der Klasse 4 beanspruchte Moritz Pohl erneut die Führungsposition unseres Trios. Im Vorfeld war bereits klar, dass es sehr schwer werden würde, Meike Macherey bei ihrer Heimveranstaltung zu schlagen. Wie schwer, das zeigen die drei Sekunden Rückstand, die sich Moritz einfing. Doch der Lüdenscheider war von den Verfolgern noch der schnellste und holte sich Platz zwei.
Enttäuschend das Ergebnis von Semih Sorge und Marvin Tattje, die auf die Plätze elf und zwölf fuhren. Semih machte u.a. oben beschriebenen Fehler Ausgangs der Spurgasse. Insgesamt kassierte er sechs Strafsekunden. Marvin bekam zwei Strafsekunden mehr aufgebrummt. Seine Zeiten waren auf Top 3 Niveau, doch bei acht Strafsekunden spielt das keine große Rolle.
In der Klasse 5 waren auf dem Treppchen unsere Farben nicht vertreten. David Amaral holte sich die undankbare Position vier. Nach dem ersten Durchgang war er noch auf Top 3 Kurs. Am Nachmittag wurde er aber noch von Thore Spies verdrängt.
In seinem Windschatten überquerte Jonas-Tom Selter die Ziellinie auf Platz fünf. Ihm fehlten im Ziel rund vier Zehntel auf seinen Teamkollegen.
Hinter den beiden folgte direkt Joy Streit. Sie verschätzte sich einmal in einer Spurgasse und kassierte zwei Strafsekunden. Doch auch ohne den Fehler wäre Platz sechs herausgesprungen. Eine Berg-und Talfahrt macht diese Saison Giuseppe Pintavalle durch. War er in Duisburg noch klar der schnellste im Feld und vergab den Sieg nur wegen eines Pylonenfehlers, waren seine Zeiten in Aldenhoven nur mittelmäßig. Weil er auch noch eines jener rot/weißen Hüttchen übersah, sprang für ihn nur der dreizehnte Platz raus.
Für Björn Kessner war Aldenhoven auf jeden Fall eine Reise wert. Aufgrund seines späten Einstiegs in den Kartsport trug er mit Ausnahme unseres Heimlaufes stets die rote Laterne. In Aldenhoven war er davon weit entfernt. Fehlerfrei fuhr er auf Platz achtzehn und ließ dabei seinen Teamkollegen Tim Meister hinter sich, der Zwanzigster wurde. Tim war am Vormittah sehr schnell unterwegs und kratzte an der Tür zu den Top 10. Doch dann kegelte er drei Pylonen am Nachmittag.
Ein halbes Dutzend Pylonen haute Max Hano im ersten Wertungslauf in die Wildnis. Damit war frühzeitig klar, dass es am Sonntag nur noch um Schadensbegrenung ging. Doch auch dies sollte nicht gelingen. Zwar fuhr Max im zweiten Durchgang fehlerfrei, doch machten die Gegner eben keine gravierenden Fehler mehr. So musste Max mit Platz 22 im Gepäck abreisen.

Julian Herud war einziger Halveraner Klasse 6 Fahrer. Er unterlag gegen Dennis Teigelkamp mit 0,7 Sekunden und wurde Zweiter.

Ebenfalls einen zweiten Platz holten sich die „Geckos“ bei den Mannschaften. Die „Snakes“ wurden Sechste, Platz neun ging an die „Spiders“, Platz zwölf an die „Scorpions“.

 
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