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Am letzten Oktober-Wochenende fanden die beiden Endläufe zur MSJ Superkartslalom Meisterschaft in Leipzig statt. Die Hoffnungen für unser teilnehmendes Duo wurden nicht erfüllt.
Als 3. bzw. 4. in ihrer Klasse waren die beiden AJTler David Amaral und Jonas Tom Selter an jenem Samstag nach Leipzig zu den Endläufen im Superartslalom des DMV gereist. Beide durften sich also durchaus Hoffnungen auf den Titel machen. Jonas untermauerte diese Ambitionen auch gleich im ersten Endlauf am Samstag früh. In einem spannenden Rennen verwies er den späteren Deutschen Meister Marcel Bühl aus dem Schwarzwald auf Platz 2. Selbigen Platz belegte Selter nach dem ersten Endlauf dann auch im Zwischenstand in der Meisterschaft. Um den Titel zu erobern musste er dann am Nachmittag volles Risiko gehen, denn er musste dafür in die Top 5 fahren, einen Platz vor Bühl und zwei Plätze vor der Führenden Jennifer Roth landen. Von der Fahrzeit wäre dies auch voll aufgegangen, allerdings touchierte er in beiden Wertungsläufen eine Pylone und handelte sich so sechs Strafsekunden ein. Am Ende Platz zehn und es blieb beim vierten Platz in der Meisterschaft.
David ging seinen ersten Wertungslauf am Morgen gewohnt (zu) forsch an. Gleich fünf Pylonen fielen seinem aggressiven Fahrstil zum Opfer. Wie so oft dieses Jahr legte er dann im zweiten Durchgang noch ein mal drei drauf, was vor allem deshalb unverständlich war, belegte er doch trotz der fünfzehn (!) Strafsekunden zur Halbzeit noch Platz 13, denn er ist seinen Klassengegner was Erfahrung und Fahrzeit angeht zum großen Teil Meilenweit überlegen Ein fehlerfreier zweiter Durchgang hätte ihn noch ihn die Top 10 gespült. Am Nachmittaq war es jedoch ähnlich. Eine Pylone im ersten und zwei im zweiten Durchgang reichten nur zu Platz 13. Zusammen mit dem 20. Platz am Vormittag warf ihn das weit zurück und aus den Pokalrängen. Platz 15 in der Meisterschaft ist sicher weit unter den Möglichkeiten des Vizemeisters aus 2009.
Neuling Björn Kessner, der erst zur Saisonmitte in den Superartslalom eingestiegen ist hatte die weite Reise nach Leipzig erst gar nicht auf sich genommen.
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