 |
|
J.-T. Selter konnte in Bremerhaven nicht die gewünschten Platzierungen einfahren |
Fehler kosten den Sieg
Weil David Amaral die DM im Kartslalom dem Bundesfinale vorzug, war Jonas als einziger Fahrer in unseren Vereinsfarben nach Bremerhaven gereist. Als Fünfter in der NRW-Wertung des AvD war er für das Bundesfinale in dieser 9PS Kartslalom-Variante startberechtigt. Gleich zu Beginn des Wochenendes, an dem insgesamt vier Endläufe gefahren wurden, bestätigte Jonas, das man ihn auf der Rechnung haben musste. Als einer von drei Fahrern, die die Schallmauer von 1.10.00 Min. unterboten, hätte er eigentlich nach dem ersten Wertungslauf auf Platz zwei geführt werden müssen, leider machte ein Pylonenfehler dies zunichte. Dennoch bestand noch die Chance auf ein Topergebnis bei einem fehlerfreien zweiten Durchgang, war die Konkurrenz doch überwiegend mehr als 1,5 Sekunden langsamer. Aber leider touchierte Jonas auch im zweiten Wertungslauf eines der rot weiß gestreiften Hütchen, so dass am Ende leider nur Platz dreizehn im ersten Lauf heraus sprang. Ohne die Pylonen wäre es der Sieg gewesen! Im zweiten Endlauf des Samstags machte er es dann deutlich besser. Zwei saubere, schnelle und fehlerfreie Wertungsläufe brachten ihm am Ende des ersten Tages den vierten Platz ein.
Sonntag beginnt mit Materialproblemen
Für Überraschung am Sonntagmorgen sorgte ein Parcours mit zwei Wendepunkten, bei denen der Übergang nicht wie sonst meist üblich durch ein entsprechendes Element (Wende oder Tor) vorgegeben wurde, sondern in freier Linie gesucht werden musste. Eine höchst anspruchsvolle Aufgabenstellung, welche bei einigen Betreuern für Stirnfalten sorgte. Nicht so bei Jonas der mit einer 1.16.30, die nur vom späteren Sieger und Deutschen Meister unterboten werden konnte, unter Beweis stellte, dass er vom Fahrverständnis her in der Spitzengruppe angekommen ist. Leider verhinderte auch diesmal wieder eine Pylone die gute Ausgangsposition. Ein schleichender Defekt am zweiten Kart, der erst bei Jonas sichtbar wurde, sorgte für zwei weitere Pylonenfehler und eine um fast fünf Sekunden schlechtere Fahrzeit als im ersten Wertungslauf. Da nützte es dann auch nichts mehr, dass das Schiedsgericht entschied, dass alle Fahrer, die auf dem defekten Kart unterwegs waren nochmal starten durften. Allerdings wurden Strafsekunden behalten. Durch das Pech im dritten Lauf musste Jonas dann im vierten und letzten Endlauf zwangsläufig auf alles oder nichts fahren um noch wenigsten in die Top Ten zu kommen. Diese Taktik sorgte zwar wieder für zwei top Zeiten, doch erneut fielen reichlich Pylonen durch die Gegend und bedeuteten nur den 22. Platz im vierten Endlauf. In Addition der drei besten Läufe schaffte es Jonas so auf den dreizehnten Platz beim Bundesfinale. Schade für ihn, denn mit etwas mehr Glück wäre die Chance auf's Treppchen da gewesen.
|