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Voller Erfolg unserer Heimveranstaltung
 

118 Starter kamen am Sonntag zum 15. Halveraner Kartslalom. Vier Klassensiege und Mannschaftssieg unserer Truppe.

Moritz Pohl holte sich sein erstes Trippel in Halver. Tagesschnellster, Klassen- und Gesamtsieger!

Das wechselhafte Wetter war für viele Fahrer offenbar kein Grund, dem 5. Lauf zur NRW-Meisterschaft und 3. Vorlauf zur Deutschen Meisterschaft fern zu bleiben. Mit 118 Startern verzeichneten wir sogar mehr Teilnehmer als vergangenes Jahr als nur 113 Fahrer den Weg zu uns nach Halver fanden. Lässt man die Oldies der Klasse 7 außer acht und vergleicht nur die Klassen 1 bis 6 so ist der Unterschied noch deutlicher. 2009 verzeichneten wir 90 Fahrern in den regulären Altersklassen, dieses Jahr waren es 102. In Anbetracht des schlechten Wetters ein mehr als zufriedenstellendes wenn aber auch überraschendes Ergebnis.

In der Klasse 1 gab es für uns erneut einen Doppelsieg zu bejubeln. Wie schon vor zwei Wochen beim MSC Saßmannshausen waren es erneut Alisah Sorge und Fabian Wiesener die für den Erfolg verantwortlich waren. Alisah legte den Grundstein für ihren zweiten Sieg in Folge bereits im ersten Wertungslauf. Bei nassen Bedingungen behielt sie kühlen Kopf, fuhr ruhig und besonnen ihre zwei Runden. Sie vermied jeden unnötigen Quersteher und war so drei Sekunden schneller als ihre Konkurrenz.
Genau das Gegenteil machte Fabian. Er wedelte wild mit dem Heck. Das diese Fahrweise zwar spektakulär aber weder schnell noch sicher ist, zeigte sich hinterher auf der Ergebnisliste. Drei Sekunden langsamer als seine Teamkollegin und zudem noch sechs Strafsekunden kassiert, bedeuteten zunächst nur Rang fünf. Im zweiten Wertungslauf machte er es dann deutlich besser, fuhr Bestzeit in Klasse 1 und blieb auch noch straffrei. Damit sicherte er sich die NRW-Wertung und schob sich in der Tageswertung auf Platz zwei nach vorne.
Ihr vierter Platz sorgte bei Madita Jürgensmeyer für ein breites Grinsen. Es war die erste Pokalplatzierung für die junge Halveranerin. Wie Alisah betätigte auch sie ihren Gasfuß äußerst sensibel, was in zwei fehlerfreien Durchgängen endete.
Justin Krasniqi übertrieb es ein wenig im ersten Wertungslauf. Er musste nach drei Pylonenfehlern aber merken, das weniger doch mehr sein kann. So fuhr er in seinem zweiten Versuch zwar 4,5 Sekunden langsamer, das ganze aber straffrei und daher effektiv 1,5 Sekunden schneller.
Michael Schlotmann zügelte im ersten Durchgang noch sein Talent, ehe er im zweiten Wertungslauf fünf Pylonen kegelte. Die resultierenden zehn Strafsekunden sorgten für den Absturz von Platz vier auf Position neun.

Enttäuschend lief es für unsere beiden Fahrer in der Klasse 2. Lennart Voss und Tim Schürmann hatten sich sicherlich mehr ausgerechnet als die Plätze fünf und sechs. Durch die frühe Startposition leicht gehandicapt fuhr sich Lennart im ersten Wertungslauf auf die dritte Position. Tim Schürmann war bis auf eine Hundertstel gleich schnell unterwegs, touchierte aber eine Pylone und rangierte zur Halbzeit vorläufig nur auf Rang zehn.
Im zweiten Durchgang steigerte sich Lennart um eine Sekunde. Leider wurde diese Verbesserung durch zwei Strafsekunden zu Nichte gemacht und er verlor zwei Plätze. Tim fuhr zwar einen guten Wertungslauf, berührte aber erneut eine der rot/weißen Streckenbegrenzungen. Dennoch konnte er Plätze gutmachen. Unterm Strich dürfte der Heimlauf für Tim ein Streichresultat werden.

In der Klasse 3 holte sich Timo Winkler seinen dritten Sieg in dieser Saison. Der junge Halveraner gewann trotz vier Strafsekunden, die er gleichmäßig auf beide Wertungsläufe verteilte. Weil es ihm einige seiner Konkurrenten gleich taten, hatte dies aber keine Auswirkungen auf den 12jährigen.
Marvin Pohl konnte von seinem Heimrennen nicht so profitieren wie gewünscht. Bei seinem ersten Slalom vor heimischer Kulisse gab es für ihn zwei Strafsekunden im ersten Wertungslauf, was zunächst Rang zehn bedeutete. Nach der Mittagspause fand er weitgehend trockene Bedingungen vor. Fehlerfrei und drei Sekunden schneller konnte er noch eine Position gut machen und seinen neunten Kartslalom auch auf Platz neun beenden.

In der Klasse 4 traten drei Fahrer in Blau/Gelb an und alle drei standen am Ende des Tages auch auf dem Podest. Angeführt wurde das Trio von Moritz Pohl, der in beiden Durchgängen die Bestzeit setzen konnte. Bei diesen Bedingungen war aber auch seine Fehlerquote von null Prozent ausschlaggebend für seinen Sieg. Neben dem Klassensieg, holte sich der Lüdenscheider auch den Gesamtsieg und wurde zudem für die schnellste Einzelzeit ausgezeichnet.
Ebenfalls mit einer weißen Weste, aber eben nur auf Platz zwei verließ Semih Sorge den Parkplatz des Märkischen Werkes. Er konnte dem Tempo seines Teamkollegen nicht ganz folgen und hatte im Ziel rund zwei Sekunden Rückstand.
Dabei hatte Semih noch Glück die Silbermedaille abgreifen zu können, denn vom Tempo war Marvin Tattje etwas schneller. Doch der Wiblingwerder kam am Vormittag etwas von der Linie ab und verschob eine Pylone aus ihrer Markierung, was zwei Strafsekunden und Platz drei bedeuteten.

Die erfolgreichste Gruppe für uns war die Klasse 5. Fünf von den ersten sechs Platzierten fuhren im blau/gelben Overall.
Zum ersten Mal nach über zwei Jahren Wartezeit kam Joy Streit dabei wieder zu Siegerehren. Ihr Erfolgsrezept an diesem 30. Mai waren zwei fehlerfreie Fahrten, womit sie sogar die Bestzeit im ersten Wertungslauf markierte. Am Nachmittag verteidigte sie dann erfolgreich ihre Führung. 2010 ist schon jetzt das mit Abstand erfolgreichste Jahr für Marcel Wiemer. Zweimal stand er dieses Jahr bereits auf dem Treppchen, am Sonntag kam Nummer drei hinzu. Nach zwei dritten Plätzen wurde es diesmal Platz zwei. Dabei war für den Lüdenscheider sogar der Sieg möglich. Doch das es nicht für die oberste Stufe des Podest gereicht hat, lag an einer umgefallenen Pylone im ersten der beiden Wertungsläufe.
Das Podest komplettierte Gaststarter David Amaral. Dieses Jahr liegt sein Fokus eigentlich im Superkart- und Autoslalom, sein Heimrennen wollte er aber nicht verpassen. Das er nichts verlernt hat unterstrich er mit der Bestzeit in der Klasse. Doch auch bei ihm verhinderte ein Pylonenfehler im ersten Durchgang ein besseres Resultat.
Rang vier ging an den dieses Jahr wieder erstarkten Jonas-Tom Selter. Der Halveraner war in Addition beider Durchgänge klar der schnellste Fahrer im Feld, kassierte aber beidemal zwei Strafsekunden, die ihn um die Früchte seiner Arbeit brachten.
Giuseppe Pintavalle erreichte den sechsten Rang. Von seinem zu Beginn der Saison gezeigten Speed hatte er bei seinem Heimlauf vor allem im ersten Wertungslauf etwas eingebüßt, weil er zu vorsichtig bei den widrigen Bedingungen agierte. Hinzu kamen noch zwei Strafsekunden, die den dritten Platz in unerreichbare Ferne rückten.
Mit seinem neunten Platz dürfte Maximilian Hano sehr zufrieden sein. Der 16jährige setzte sich auf dem rutschigen Geläuf hervorragend in Szene und blieb straffrei, was neben ihm nur noch sechs weitere Fahrer schafften.
Wie Max konnte auch Tim-Florian Meister zufrieden vom Platz gehen. Mit Platz sechzehn stellte er sein persönlich bestes Resultat vom Siegerlandauftakt ein, behauptete sich diesmal aber gegen größere Konkurrenz. Ohne seine drei Pylonenfehler wären sogar die Top Ten möglich gewesen.
Einen Erfolg erzielte auch Björn Kessner. Der Neueinsteiger, der am Sonntag erst seinen vierten Kartslalom fuhr, ließ sich vom Regen keineswegs einschüchtern und holte sich mit zwei fehlerfreien Vorstellungen den 21. Platz.

Nach sieben Siegen in den letzten acht Jahren hatte Julian Herud die Hoffnung seinen neunten Triumph in Halver feiern zu können. Doch daraus sollte leider nichts werden. Sein zweiter Platz war vor allem im ersten Wertungslauf in einer zu defensiven Fahrweise begründet. Immerhin verlor der Deutsche Meister von 2008 am Vormittag über 1,5 Sekunden auf den späteren Sieger. Diesen Rückstand konnte er auch am Nachmittag nicht mehr wett machen und musste sich hinter Sören Kopewas anstellen. Sein Pylonenfehler im ersten Durchgang hätte zwar den Sieg bedeutet, da aber auch Koperwas patzte war es ein faires Duell.
Knapp am Podium vorbei schrammte Gaststarter Niklas Bauckhage. Für den derzeit Führenden in der GTC war sein Heimrennen ein einmaliges Gastspiel. Dennoch verwunderte es, dass er sich fast vier Sekunden Rückstand einfing. Zudem verhinderte auch noch eine Pylone den dritten Platz.
Darinka Ludwig fuhr am Sonntag “damen-like.” Wie alle ihrer weiblichen Vereinskameraden leistete auch sie sich keinen Fehler. Ruhig und konstant trat sie dem Regen gegenüber und eroberte so Rang sechs.
Ihr Freund Dominik Schrage fuhr auf Position acht. Wie nicht anders zu erwarten bei einem Debüt in seinem Alter, war der Rückstand recht groß, dennoch zeigte Dominik eine solide, fehlerarme Vorstellung.

Dank des wechselhaften Wetters wurde das Mannschaftsergebnis ordentlich durcheinander gewirbelt. Es gewannen die “Snakes“ mit fünf Sekunden Vorsprung vor den “Hot Shots“ vom JKV Aldenhoven und weiteren drei Sekunden vor unseren “Geckos“. Die “Spiders“ holten sich Rang fünf, Platz dreizehn ging an die “Scorpions“.

 
Unser Dank gilt:

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