|
Maik ist schon seit der Entstehung unserer Kartgruppe einer unserer Fahrer. Als Sohn eines ehemaligen Rallyefahrers wuchs Maik in einer vom Motorsport geprägten Familie auf, weshalb seine Leidenschaft für diesen Sport nicht verwundert.
Wie bei vielen begann auch Maiks motorsportliche Laufbahn im Kartslalom. Die ersten Jahre waren aber alles andere als einfach. Bei Starterzahlen von teilweise bis zu 50 Fahrern pro Altersklasse war es besonders schwierig Siege oder Podiumsplatzierungen zu erzielen. Auch war unsere damalige Trainingsarbeit noch nicht so ausgereift wie heute.
Nachdem Maik in der Saison 99 pausierte, folgte 2000 ein gelungenes Comeback, wo sich Maik des öfteren vorne platzieren konnte. Eine geglückte DM-Qualifikation rundete das Jahr ab.
In der Saison 2001 schaffte es Maik den Knoten endgültig zum Platzen zu bringen und erarbeitete sich den Status eines Siegfahrers. Neben seinem Klassensieg beim MSC Siegerland fuhr er sich zwei weitere Male auf Siegertreppchen und hielt somit den Titelkampf um die NRW-Meisterschaft bis zum Finale offen. Leider hielten seine Nerven der Anspannung im letzten Lauf nicht stand und Maik fiel auf Platz fünf zurück. Bei der DM konnte Maik erneut gegen die besten Fahrer Deutschlands antreten und erzielte den zwanzigsten Platz.
2002 verlief ähnlich erfolgreich, mit Ausnahme der missglückten DM-Qualifikation. Dafür überzeugte Maik umso mehr in der NRW-Meisterschaft wo er mit zwei Einzelsiegen und dem Gesamtsieg in Halver erneut in die Rolle des Titelanwärters schlüpfte. Trotzdem sollte es nur der fünfte Platz in der NRW-Meisterschaft werden.
In der Saison 2003 konnte Maik nicht mehr genügend Motivation für den Kartslalom aufbringen und entschied sich in der nächsten Stufe des Slalomsports, dem Autoslalom an den Start zu gehen. Im ADAC Youngster-Slalom Cup untermauerte er sein Talent mit anfänglich guten Resultaten um die Top Ten. Ab der zweiten Saisonhälfte konnte er sich aber nicht mehr gegen die trainierende Konkurrenz erwehren und beendete sein vorläufiges Gastspiel auf Platz 16.
Parallel zum Autoslalom war Maik auch einer von vier AJT-Mitgliedern die Ende 2002 das Shark-Endurance Racing Team gründeten um in der GTC (damals German Twin Championship) eine alternative zum Kartslalom zu finden. Das junge Rennteam zahlte in seiner Premierensaison viel Lehrgeld, konnte aber mit dem dritten Platz in der Junior Trophy der GTC einen versöhnlichen Abschluss finden.
Maik blieb auch 2004 dem Team in der GTC treu. Allerdings stieg in dieser Saison die materialbedingte Fehlerquote stark an, so dass Erfolge ausblieben. In der Division 1 reichten die Punkte zu Platz zehn.
Vom Autoslalom hatte Maik zunächst einmal genug und so kehrte er parallel wieder zum Kartslalom zurück. Seine Siegesbilanz konnte er zwar nicht aufwerten, dafür verbuchte er mit dem dritten Platz in der Meisterschaft sein bestes Meisterschaftsresultat.
2005 war für Maik vorerst Schluss mit dem Motorsport, doch schon 2006 juckte es ihn wieder in Finger und Beinen. Da er mit seiner Leistung im Youngster-Cup von 2003 nicht zufrieden war, versuchte er sich nochmal in diesem Championat. In dieser Saison lief es deutlich besser und Maik fuhr fünf Podestplätze heraus, die am Ende zur Vizemeisterschaft führten.
2007 fand Maik eine neues sportliches Umfeld im DMV/MSJ Autoslalomcup, der qualitativ stärker einzustufen war als die Klasse C des Youngster-Cups. Die Saison verlief sinusförmig und hielt neben zwei Podestplätzen auch einen weggeworfenen Sieg und den vierten Rang im Endergebnis bereit.
Ein Jahr später schrieb er sich in den neugegründeten DMV/AvD Autoslalomcup ein. Dort durfte er dreimal auf's Podst steigen. Leider ließ er die letzten vier Rennen aus und fiel so in der Gesamtwertung auf den vierzehnten Platz nach hinten.
2009 blieb Maik dem Motorsport aktiv fern |