Name: David Amaral
Geboren am: 20.12.1994
Wohnort: Lüdenscheid
Beruf: Schüler
Vorbilder:  
Hobbies: Kartfahren, PC, Schwimmen
Aktiv seit: 2004
   
Ziele für 2010: viele Siege einfahren
Fährt 2010: Superkartslalom, Autoslalom, Kartslalom, Indoor-Kartrennen
   
Titel (Kartslalom):  
-1x Deutscher Meister
-1x NRW-Meister
 
Kartslaloms: 69
davon gewonnen: 12
Podiumplatzierungen: 21
   
   
Titel (Superkartslalom):  
-
 
Superkartslaloms: 22
davon gewonnen: 2
Podiumplatzierungen: 5
   
 

David ist zwar erst seit vier Jahren ein Teil von uns, gehört aber bereits schon zu den schnellsten und vor allem erfolgreichsten Fahrern in unserem Verein. 2004 besuchte uns der damals neunjährige Lüdenscheider zum ersten Mal beim Training und schien sofort vom Motorsportvirus befallen zu sein. In den kommenden Wochen war David's Anblick beim Training keine Seltenheit und der logische Schritt, der Beitritt zum AJT Halver ließ nicht lange auf sich warten. Fortan gehörte David zu unserem Team und er scheute sich auch nicht vor großen Herausforderungen. Am 16. Mai debütierte er beim MSC Saßmannshausen – einem Lauf zur NRW-Meisterschaft und gleichzeitig Vorlauf zur Deutschen Jugendkartslalom Meisterschaft. Mit seinen erfahreneren Konkurrenten konnte er nicht mithalten und landete abgeschlagen im Hinterfeld. Dennoch entschied er sich, an den restlichen Veranstaltungen der NRW-Meisterschaft teilzunehmen. Im Verlauf seiner ersten Saison im Jugendkartslalom blieben Erfolge erwartungsgemäß aus und David schloss seine erste NRW-Meisterschaft auf dem zehnten Platz seiner Altersklasse ab. Im Tretcarslalom war die Situation eine etwas andere: Ein Jahr durfte er in dieser Disziplin an den Start gehen und um zusätzliche Erfahrung zu sammeln nutzte er diese Chance auch aus. In den vier Läufen bei denen er teilnahm fuhr er viermal den zweiten Platz heraus, oft nur knapp am Sieg vorbei. Seine einzige NRW-Meisterschaft im Tretcarslalom endete mit der Vizemeisterschaft.

Die Saison 2005 brachte die ersten Erfolge für den jungen Lüdenscheider. Erneut fuhr er in der NRW-Meisterschaft, stellte sich zusätzlich aber noch der Herausforderung der Siegerlandmeisterschaft. Dieses regionale Championat zeichnete sich durch hohe Qualität und Quantität aus. Auch in seiner zweiten Saison hatte David noch viel zu lernen und war daher um jede Möglichkeit Wettbewerbspraxis zu sammeln dankbar. Diese Möglichkeit bot sich ihm in jener Siegerlandmeisterschaft, in der er frei von jeglichem Druck Gas geben konnte. In der NRW-Meisterschaft nutzte er seine gewonnene Erfahrung zu einem Sieg und zwei weiteren Podestplätzen. Mit 221 Zählern rangierte er am Ende der Saison auf Platz 5.

Die kommende Saison sollte die Leistungssteigerung nicht bremsen und David ließ erstmals kräftig aufhorchen. In seinem erst dritten Jahr kämpfte der bis dahin noch unbekannte Fahrer aus dem Sauerland plötzlich um den Titel in der NRW-Meisterschaft und wurde damit zu einem der Hauptkonkurrenten seines Vereinskollegen Jonas-Tom Selter. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal unterschiedliche Wertungssysteme für NRW- und DM-Vorläufe in der Region 2 eingeführt. Für die NRW-Wertung wurde nur die beste der beiden Fahrzeiten berücksichtigt, im DM-Modus zählte weiterhin die Fahrzeitaddition. Dies führte dazu, dass Sieger nach DM-Wertung nicht auch automatisch die volle Punktzahl für die NRW-Meisterschaft gewannen. Im Jahr 2006 stand David drei Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen, in der NRW-Meisterschaft stand aber lediglich ein Sieg beim Finale zu Buche. Dieser Erfolg brachte David den dritten Platz im Endklassement der Klasse 3 ein.
Durch seine drei Klassensiege zog David auch das Ticket für die Endläufe zur Deutschen Jugendkartslalom Meisterschaft. In den drei Endläufen bei der sich die besten Fahrer der Nation miteinander messen, konnte er einen dritten Platz nach Hause fahren. Die Deutsche Meisterschaft beendete David auf dem elften Tabellenplatz. In der Siegerlandmeisterschaft reichte es zu Platz vier.

In der folgenden Saison 2007 war David nicht mehr zu bremsen. Beflügelt von seinen Erfolgen aus dem letzten Jahr war er in vier Meisterschaften unterwegs, in zweien krönte er sich zum Meister. Im Hauptbetätigungsfeld, dem Kartslalom zeigte sich der Lüdenscheider bestens aufgestellt. Nach seinen Siegen aus dem Vorjahr zählte David zum ersten Mal zum Favoritenkreis um den Titel in der NRW-Meisterschaft. Diesem Status wurde er vollends gerecht. Beim ersten Meisterschaftslauf führte er seine Konkurrenz vor, in dem er an jenem Tage insgesamt der drittschnellste Fahrer war – und das als Klasse-3 Pilot. Bei den DM und NRW-Vorläufen triumphierte David zwei weitere Male. Auch wenn stets der Schnellste in seiner Klasse, verhinderten zu viele vermeidbare Fehler eine größere Anzahl an Erfolgen. In der NRW-Meisterschaft fielen die Fehler nicht so sehr ins Gewicht, dort wurden für David auch vier Erfolge verbucht. Mit dieser Dominanz ließ er auf die Frage nach dem NRW-Meister nur eine Antwort zu: Er selber! In seinem vierten Jahr holte sich David seinen ersten Meistertitel. Doch die Erfolgsgeschichte kannte kein Ende. Mit seinen drei Klassensiegen in den Vorläufen zur Deutschen Meisterschaft fuhr er als Spitzenreiter zu den Endläufen. Beim ersten Endlauf machte er dort weiter wo er in NRW aufgehört hatte, mit einem Sieg gegen die besten Fahrer Deutschlands. Einen weiteren Erfolg konnte David seiner DM-Bilanz jedoch nicht hinzufügen, dafür aber etwas viel wertvolleres: Der Titel in der Deutschen Meisterschaft 2007!
Fast gleichzeitig mit dem DM-Titel hätte David beinahe auch die Siegerlandmeisterschaft gewonnen. Doch weil er das dortige Finale auslassen musste konnte nur die Vizemeisterschaft nach drei Einzelsiegen gefeiert werden.
Ende 2007 formierte sich innerhalb des AJT ein neues Kartteam mit dem Namen „Yellow Blue Boys Sauerland“. Bei deren ersten Rennen konnte das junge Team auf Anhieb gewinnen und mit ihnen auch David.

2008 sollte ein hartes Jahr für den damals amtierenden Deutschen Meister werden. Er kam mit dem Aufstieg in die Klasse vier im Kartslalom alles andere als gut zurecht und verkaufte sich deutlich unter Wert. Siege waren in weite Ferne gerückt, jubeln konnte David nur über zwei Podestplatzierungen.
Parallel zum Kartslalolom schnupperte David auch in den Superkartslalom rein. Dort fuhr er beim Finale der MSJ-Meisterschaft einen dritten Platz heraus und platzierte sich in der Meisterschaft auf dem fünften Rang.
Trotz der durchwachsenen Ergebnisse im Slalombereich hatte David 2008 trotzdem noch Grund zu jubeln. Mit „Yellow Blue Boys Sauerland“ gelang ihm der Gesamtsieg der ALKC.

Nach der doch eher als verkorkst zu bezeichnenden 2008er Saison lief es 2009 wieder deutlich besser für David. In der NRW-Meisterschaft war er stets vorne zu finden, auf größere Patzer verzichtete er. Drei Siege fuhr er nach Hause. Das reichte ihm um in der Meisterschaft am Ende ganz oben zu stehen.
Mit einer Top 10 Platzierung beim ersten Endlauf der Deutschen MSJ Jugendkartslalom Meisterschaft schien auch in der nationalen Meisterschaft einiges möglich. Doch die folgenden zwei Veranstaltungen verleiteten David, wie schon in der Vorsaison, wieder zu unnötigen Fehlern. Daher reichte es in der Endabrechnung nur zu Rang 17.
Seine Hauptaufmerksamkeit galt da aber längst dem Superkartslalom. In seinem zweiten Jahr kehrte er auch hier auf die Siegerstraße ein. Er wurde einmal Gesamtsieger und feierte Erfolge in seiner Altersklasse. Das machte ihn zum Meister in der MSJ Superkartslalom NRW Meisterschaft. Auf Bundesebene wurd eer Vizemeister.
Vorallem seine Erfolge im Superkartslalom brachten ihm die notwendigen Punkte um Clubmeister 2009 zu werden.
Im Kartrennsport lief es 2009 dagegen nicht so gut. Hier gab es bis auf den Sieg beim Städterennen in Wüsten keine weiteren Erfolge mehr zu feiern.